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Patrick Wulff

Erfahrungsbericht von Patrick Wulff

Praktikum im Bereich Controlling
ThyssenKrupp Nirosta AG, Krefeld

In Zeiten der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise einen Praktikumsplatz zu erhalten, gestaltet sich oftmals als schwierig und ist stellenweise mit ein wenig Glück verbunden. Glück hat dann besonders, wer die Möglichkeit bekommt, ein Praktikum innerhalb des ThyssenKrupp Konzerns durchzuführen. Aufgrund meiner mehrjährigen Mitgliedschaft in der ThyssenKrupp Nirosta Studienförderung, gehörte ich zu Letzteren.

Seit Beginn meines Studiums der Wirtschaftswissenschaft im Jahr 2005 habe ich mit dem Unternehmen aufgrund der ausgepägten Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum oftmals Kontakt gehabt in Form diverser Vorträge und anderer Veranstaltungen. Da ich im Zuge meines Studiums ein dreimonatiges Pflichtpraktikum absolvieren musste und auch einmal die praktische Anwendung meines erworbenen Theoriewissens erlernen wollte, bot sich an, diesen Pflichtbestandteil bei der ThyssenKrupp Nirosta in Krefeld durchzuführen. Aufgrund meiner Spezialisierung im Fach "Controlling" entschied ich mich daher für ein Praktikum in diesem Bereich der Hauptverwaltung des Unternehmens von Januar bis April 2009.

Zu meinen Hauptaufgaben während dieser Zeit gehörten größtenteils zwei sehr unterschiedliche Projekte. Das eine war mit einer intensiven Einarbeitung in die Produktionsprozesse und Softwaresysteme (SAP und andere) verbunden, was meiner Meinung nach eine sehr gute Ergänzung zu meinem bereits erlernten, allgemeinen Controlling-Wissen darstellte. Auf der anderen Seite war ich in ein Projekt zur Preisanalyse eingebunden, welches hauptsächlich aus statistischen Auswertungen und der Interpretation dieser bestand. Darüber hinaus war mein Praktikum auch mit der Teilnahme an verschiedenen Seminaren sowie Führungen durch die Produktions- und Verarbeitungsstätten der ThyssenKrupp Nirosta verbunden.

Von Beginn an war meine Arbeit geprägt von einem hohen Maß an Selbstständigkeit und Eigenverantwortung. Zu nennen sind hier beispielsweise die sehr flexiblen Auswertungsmöglichkeiten, die ich bei der Durchführung verschiedener Projekte hatte sowie die Möglichkeiten zur Präsentation eigener Ergebnisse vor meinen Kolleginnen und Kollegen. Insbesondere die Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit der Mitarbeiter gegenüber meiner Person hat mich fasziniert: es war jederzeit möglich, mit den Kolleginnen und Kollegen über verschiedene Probleme und Aufgaben zu diskutieren, und auch meine persönliche Meinung zu diversen Sachverhalten wurde berücksichtigt.

Abschießend kann ich sagen, dass es mir sehr viel Freude bereitet hat, drei Monate lang bei der ThyssenKrupp Nirosta zu arbeiten. Die Aufgaben waren vielfältiger sowie lehrreicher Art, und auch das angenehme Arbeitsklima werde ich in positiver Erinnerung behalten, da dies bei weitem keine Selbstverständlichkeit darstellt. Ich würde mich daher freuen, wenn ThyssenKrupp mir die Möglichkeit bieten würde, den Konzern im Zuge weiterer Praktika weiter kennen zu lernen.