Dennis Kochmann
Erfahrungsbericht von Dennis Kochmann
Fachpraktikum Feuerbeschichtungstechnologie ThyssenKrupp Steel AG, Duisburg
Noch kurz vor dem Abitur wusste ich nicht, für welchen Berufsweg ich mich entscheiden sollte. Ich schwankte zwischen Chemie, Kirchenmusik, Mathematik und Maschinenbau. Wegen der guten Mischung aus Theorie und Praxis habe ich mich dann schließlich für Maschinenbau entschieden. Das war im Jahr 2002, als sich der heutige Mangel an Ingenieuren schon abzuzeichnen begann. Inzwischen habe ich mein Diplom in Bochum erhalten und parallel dazu einen Master an der University of Wisconsin in den USA erworben.
Meine erste Begegnung mit ThyssenKrupp hatte ich schon vor Beginn des Studiums, als ich im Sommer 2002 ein Fachpraktikum bei Krupp Berco Bautechnik machte. Seither bin ich mit dem Konzern immer in Kontakt geblieben. 2004 bekam ich den ThyssenKrupp Student Award für das beste Vordiplom und 2006 habe ich kurz vor dem Diplom ein zweimonatiges Fachpraktikum bei ThyssenKrupp Steel in Duisburg absolviert.
Ich wurde in der Technologieabteilung für die Feuerbeschichtungsanlage eingesetzt. Mit meinen frisch erworbenen theoretischen Kenntnissen konnte ich helfen, die Beschichtungsanlage zu optimieren. Mein Praktikumsbericht ist daher mit 120 Seiten auch recht umfangreich geworden. Der Bericht wird heute noch bei ThyssenKrupp Steel verwendet. Später bin ich sogar eingeladen worden, meine Erkenntnisse beim konzerninternen Arbeitskreis Feuerverzinkung vorzutragen. Ich finde es toll, dass man im Konzern so offen und ohne Dünkel mit dem technischen Nachwuchs umgeht. Ich finde, ThyssenKrupp geht damit den richtigen Weg, denn schließlich freut sich jeder Student, wenn er sich in der Praxis erfolgreich beweisen kann. Und am Ende profitieren beide Seiten davon. Auch die Teamarbeit habe ich während meines Praktikums schätzen gelernt. Als Student ist man ja oft Einzelkämpfer, während es bei ThyssenKrupp einen intensiven Austausch zwischen den Mitarbeitern gibt. Überall trifft man auf offene und interessierte Menschen. Man wird angeregt, innovativ zu denken, und hat gleichzeitig das Gefühl, in einem Traditionsunternehmen zu sein, wo man schon aufgrund der langen Erfahrung weiß, was gut ist.
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