Projektleiter
ThyssenKrupp Nirosta
Haben Sie schon während Ihrer Dissertation Informationen über ThyssenKrupp gehabt?
Während meiner Dissertation in Aachen habe ich bereits Informationen über ThyssenKrupp Nirosta bekommen: Das Unternehmen hat sich in Aachen vorgestellt, seine Produkte, seine Prozesse und natürlich auch die handelnden Personen waren vor Ort. Das hat mir einen sehr guten Überblick gegeben, in welchen Märkten sich die Produkte bewegen und wie spannend sie sind. Das alles hat mich bewogen, mich näher mit der ThyssenKrupp Nirosta zu beschäftigen und mich schließlich auch zu bewerben.
Wie empfanden Sie Ihren Einstieg in die Industrie nach der wissenschaftlichen Arbeit?
Der Einstieg nach meiner wissenschaftlichen Arbeit bei der Nirosta war dadurch geprägt, dass die Entscheidungsprozesse wesentlich schneller vonstatten gingen und die Auswirkungen viel deutlicher zu spüren waren als in der Zeit meiner wissenschaftlichen Arbeit. Dort war man eher darauf konzentriert, in die Tiefe zu gehen und neue Erkenntnisse zu sammeln. Nun sind die Auswirkungen direkt spürbar: Täglich müssen Entscheidungen getroffen werden. Das ist es, was spannend ist, was neu ist, was mich interessiert.
Wie können Sie Ihre theoretischen Kenntnisse bei ThyssenKrupp anwenden?
Ich kann meine theoretischen Kenntnisse sehr gut bei der ThyssenKrupp Nirosta anwenden. Nun bin ich im Bereich der Werkstoffentwicklung tätig. Dort kann ich sehr gut auf das zurückgreifen, was ich im Studium und während der Promotion gelernt habe: Zum einen kann ich meine theoretischen Kenntnisse aus dem Studium nutzen, um Werkstoffe zu verstehen. Zum anderen helfen mir meine Methodenkenntnisse aus der Zeit meiner Promotion Das alles sind sehr gute Fundamente, auf denen ich meine Arbeit aufbauen kann.
Wie beurteilen Sie die Unternehmenskultur im Vergleich zur Universität?
Die Unternehmenskultur bei der ThyssenKrupp Nirosta ist durch Teamarbeit geprägt. Man kann nur gemeinsam ans Ziel kommen und davon sind alle Projekte stark geprägt. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni ist es eher so, dass man Einzelkämpfer ist, dass man in seinem Thema in die Tiefe geht. An der Uni ist man natürlich unter sich, sprich alle in einer Altersklasse. Ein Unternehmen ist dadurch geprägt, dass sich unterschiedliche Altersgruppen, unterschiedliche Generationen und auch unterschiedliche Nationalitäten begegnen. Das ist eine Herausforderung und macht das Arbeiten spannend. Auch das ist typisch für die Unternehmenskultur bei ThyssenKrupp.